Sport am GBG

Kin-Ball

                       GBG hält den „Ball nicht flach"

                      - Kin-Ball, die neue Trendsport am GBG -

 

                    „Zumindest im Kontext von Schule scheint Trendsport jedoch eher die Ausnahme als die Regel zu sein. Kinder und Jugendliche, die in ihrer Freizeit skaten oder
                    klettern, haben dazu im Schulsport bislang wenig Gelegenheit. In der Schule bestimmen offensichtlich traditionelle Sportarten wie Leichtathletik, Fußball etc. stärker
                   das Geschehen; nur selten wird Streetball gespielt oder Inlineskating angeboten“                    (Balz, E. (2001). Trendsport in der Schule. Sportpädagogik, 25 (6), 2-8.)

Das GBG ist aus der Tradition heraus dafür bekannt, sich den Trends und den Innovationen nicht zu verschließen. Doch die Geschwindigkeit und Dynamik, mit der sich Sport in unserer heutigen Gesellschaft stetig wandelt und verändert, macht es dem Schulsport schwer in angemessener Form darauf zu reagieren.

Aus diesem Grund hat sich das GBG zur Aufgabe gemacht innovative Sportarten aus der ganzen Welt in die Schule zu holen und für die eigenen Schülerinnen und Schüler erfahrbar zu machen bevor die Trendlawine den Schulsport überrollt.

„Der Ball ist rund“

Diese Weisheit bleibt erhalten, doch nun muss das Runde nicht mehr ins Eckige, sondern bleibt bestenfalls immer in der Luft.

Kin-Ball, was verbirgt sich hinter diesem Namen? Kin-Ball ist ein Spiel aus Quebec (Kanada), das es auf einzigartige Weise schafft die Leichtigkeit eines Spiels mit hochkoordinativen Fähigkeiten zu verbinden. Kin-Ball hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Zusammenspiel, Teamarbeit, Koordination und Kondition in einem Spiel mit einfachen Regeln, schnellen Erfolgserlebnissen ohne Körperkontakt und verbalen Attacken zu vereinen. Es klingt wie ein Traumspiel für den Schulsport – und genau das ist es auch!

Sofortiges Vergnügen garantiert

Das Spiel wird mit einem riesigen Ball von 1,22 m Durchmesser gespielt, der weniger als 1 kg wiegt. Neben dem hohen Aufforderungscharakter, der in dem Spielgerät selbst liegt, ist es insbesondere die Tatsache, dass Kin Ball ein auf Kooperation aufbauendes Ballspiel ist, das mit drei Mannschaften (Zellen) gleichzeitig gespielt wird, was es für den Schulsport so interessant macht. Jede Mannschaft (Zelle) schickt vier Spieler gleichzeitig aufs Feld. Während drei Spieler gleichzeitig den Ball berühren, wird er von dem vierten mit Schwung in das Feld geschlagen. Bevor der Aufschlag ausgeführt wird, muss der aufschlagende Spieler ein gegnerisches Team seiner Wahl nennen, das den Ball annehmen muss. Gelingt es der aufgeforderten Mannschaft den Ball zu kontrollieren, führt sie möglichst schnell den nächsten Aufschlag aus, bis es einer Mannschaft nicht mehr gelingt, den Ball vor einer Bodenberührung anzunehmen. Berührt der Ball den Boden, bedeutet das automaisch einen Punktgewinn für die beiden anderen Mannschaften. Alle im Team sind also während des Angriffs und der Verteidigung beteiligt, was das Spiel zu einem laufintensiven und taktisch-koordinativen Spiel macht.

Doch neben den vielen Eigenschaften, die Kin-Ball zu einem unverzichtbaren Gegenstand des Sportunterrichts macht, kommt der Spaßfaktor für die Schülerinnen und Schüler nicht zu kurz, was die durchweg positive Rückmeldung zeigt:

„Kin-Ball ist eine ganz außergewöhnliche und ausgefallene Sportart, welche die Teamfähigkeit als auch die physische Verfassung verbessert. Außerdem macht es unglaublich viel Spaß“ (Nick Siebert, Q1).

„Kin-Ball hat einfache Regeln und lässt daher die Entwicklung eigener Taktiken zu (…). Kin-Ball ist was völlig Neues und grenzt sich komplett von den `typischen´ Mannschaftsspielen ab (…), zwangsweise wird jeder ins Spiel miteinbezogen“ (Nele Döring, Q1).

„Ich persönlich finde es sehr gut, dass wir diese Sportart in unser Programm aufgenommen haben. Sie ist vor allem für den Teamgeist und das Taktikvermögen sehr hilfreich (…). Beim Fußball oder Basketball kann man ausschließlich durch Alleingänge zum Erfolg kommen. Doch bei Kin-Ball ist dies anders. Ohne ein Team funktioniert Kin-Ball nicht.“ (Damian Meyer, Q1).