Erprobungsstufe

Infos zur Erprobungsstufe

Erprobungsstufe

Aufbau und Konzept der Erprobungsstufe

Die Erprobungsstufe umfasst die Klassen 5 und 6.

Sie wird als pädagogische Einheit verstanden, d. h. die Schüler und Schülerinnen gehen ohne Versetzung von der Klasse 5 in die Klasse 6 über. Laut Schulgesetz dient die Erprobungsstufe „der Erprobung, Förderung und Beobachtung der Schülerinnen und Schüler, um in Zusammenarbeit mit den Eltern die Entscheidung über die Eignung der Schülerinnen und Schüler für die gewählte Schulform sicherer zu machen.

Am Ende der Erprobungsstufe entscheidet die Klassenkonferenz, ob die Schülerin oder der Schüler den Bildungsgang in der gewählten Schulform fortsetzen kann“ (SchG § 13).

Aus diesem Grund wird im Verlauf der Erprobungsstufe auf die pädagogischen Belange der Klasse und die Zusammenarbeit mit den Eltern ein besonderer Schwerpunkt gelegt, z. B. durch zusätzliche Klassenlehrerstunden und Erprobungsstufenkonferenzen.

Informationsabend für die Eltern der Viertklässler

Im November, drei Monate vor der Anmeldung, haben die Eltern der Viertklässler die Möglichkeit während einer zweistündigen Veranstaltung, notwendige Dinge über die Schule zu erfahren und lernen die neuen Tätigkeitsbereiche und Aufgaben ihrer Kinder kennen. (Nächster Termin am GBG: 29.11.2018)

Tag der offenen Tür

Am 03.02.2018 können interessierte Eltern mit ihren Kindern die Schule besuchen, denn die Schule öffnet ihre Tore speziell für die Kinder, damit diese eine erste Vorstellung von unserem Schulleben bekommen können. Die Eltern und Kinder erhalten Einblicke in bestimmte Fächer, können entsprechende Fachräume und Klassenräume besichtigen und den ersten Eindruck, der im beim Informationsabend gewonnen wurde, erweitern. Die Kinder der aktuellen Klasse 5 haben an diesem Tag Unterricht, sodass man sich schon einmal ein Bild von dem Unterricht an der weiterführenden Schule machen kann. Natürlich sind alle Lehrer und auch Schüler höherer Jahrgangsstufen anwesend, um ihre Schule zu präsentieren.

GBG klein

Anmeldung

Die Beratungs- und Anmeldegespräche mit der Schulleitung am 19. und 20.02.2018 sind für die Eltern und die Schülerinnen und Schüler, die in diesem Sommer an das Gertrud-Bäumer-Gymnasium kommen möchten, verpflichtend. Dies gilt auch für Eltern, die bereits Kinder an unserer Schule haben.

Für eine Anmeldung bringen Sie bitte folgende Unterlagen mit:

  • Versetzungszeugnis der Klasse 3 (zusätzlich in Kopie)
  • Geburtsurkunde
  • den ausgefüllten Anmeldebogen: Anmeldeschein GBG 2018
  • das Zeugnis vom 1. Halbjahr der Klasse 4 sowie den Anmeldeschein für die weiterführende Schule mit der Schulformempfehlung (wird von der Grundschule ausgegeben).

Einführungswoche

Der erste Schultag beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst. Dazu sind alle ganz herzlich eingeladen. Danach treffen sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren neuen Klassenlehrern und die Eltern erhalten in der Aula notwendige Informationen. Die ersten Schultage werden grundsätzlich als Klassenlehrertage durchgeführt, das heißt, die Kinder verbringen 5 Tage mit ihren Klassenlehrern, lernen die Räumlichkeiten, den Ablauf in der Schule und ihre neuen Mitschüler kennen. Dabei nehmen die Kinder auch den ersten Kontakt zu ihren Fachlehrern auf, da sie neben dem Kennenlernen auch ein wenig Fachunterricht haben.

Kennenlern1

Methodenlernen in der Einführungswoche

  • Curriculum Lernen lernen in der Klasse 5:
  • Arbeitsplatz gestalten (ggf. Schultasche packen)
  • Heftgestaltung
  • Zeitmanagement (Hausaufgaben/Wochenplan, Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Tests)

Diese Einführungswoche soll den Kindern die Eingewöhnung in die neue Schule erleichtern. Neben dem Kennenlernen der neuen Mitschüler und Lehrer geht es natürlich auch um das Zurechtfinden in der neuen Schule.

Pädagogische Beratung und Förderung

Klassenleitung

Der Klassenlehrer/die Klassenlehrerin ist Ansprechpartner/in in allen organisatorischen und sozialen Fragen, die das Zusammenleben in der Klasse betreffen. Am Gertrud- Bäumer-Gymnasium werden die Klassen von einem Team (idealerweise aus einer Klassenlehrerin und einem Klassenlehrer bestehend) geleitet.

Die Klassenleitung ist in engem Kontakt mit den Fachlehrern und Fachlehrerinnen der Klasse und mit den Eltern. Darüber hinaus begleiten und unterstützen die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer ihre Klassen bei den Veranstaltungen der Schule wie z. B. bei Ausflügen, auf der Klassenfahrt, bei Schul- und Klassenfesten u. Ä.

In der Klasse 5 bietet eine zusätzliche Klassenlehrerstunde Gelegenheit, das Miteinander in der Klasse und das Einleben in der neuen Schule zu begleiten und zu fördern, die Anliegen der Kinder aufzugreifen, Klassenangelegenheiten zu besprechen und etwaige Probleme zu klären.

Erprobungsstufenkonferenzen

Während der Erprobungsstufe finden zusätzlich zu den Zeugniskonferenzen vier Erprobungsstufenkonferenzen statt, in denen die Lehrerinnen und Lehrer einer Klasse Beobachtungen und Eindrücke ansprechen können, die das gemeinsame Lernen in der Klasse und die individuellen Lernfortschritte der einzelnen Kinder betreffen.

Bei allen Konferenzen kommen hier nicht nur Lernfortschritte und Lerndefizite, sondern auch das Sozialverhalten zur Sprache. Sollte es notwendig sein, setzt sich das Klassenlehrerteam zeitnah mit den Erziehungsberechtigten in Verbindung.

Zu den Erprobungskonferenzen sind auch die ehemaligen GrundschullehrerInnen eingeladen, um sich über die Entwicklung ihrer Schüler/innen zu informieren. Im Vorfeld der Erprobungsstufenkonferenzen der Klasse 5 treffen sich die Klassenlehrerteams mit den Grundschulkollegen, um sich auszutauschen und zu besprechen, ob der Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule gelungen ist oder ob es vielleicht noch Verbesserungsvorschläge gibt, die im nächsten Jahr berücksichtigt werden könnten, um den Schüler/innen den Übergang auf die weiterführende Schule zu erleichtern.

Allgemeine Beratung

Bei schulischen und außerschulischen Schwierigkeiten sind die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer wichtigste und erste Ansprechpartner. Aber auch die Erprobungsstufenleiterin und die Schulleitung stehen für Gespräche und Beratung selbstverständlich zur Verfügung.

Darüber hinaus informieren wir Schüler und Eltern weit im Vorfeld über die verschiedenen Wahlmöglichkeiten im Rahmen ihrer Schullaufbahn. So laden wir im 2. Halbjahr der Klasse 5 die Eltern zu einem Informationsabend zur Wahl der 2. Fremdsprache (Latein/Französisch) ein.

Elternsprechtag

Jeweils etwa in der Mitte eines Halbjahres findet der Eltern-und Schülersprechtag statt.

Die Schülerinnen und Schüler oder ihre Eltern vereinbaren einen Gesprächstermin mit den Lehrern, wenn die Eltern dies möchten. Wenn die Lehrer ein Gespräch mit den Eltern für notwendig halten, werden die Eltern per Informationszettel oder Mail informiert und es wird ein Gesprächstermin vergeben, der in der Regel 10 Minuten umfasst.

Hinweise zu Hausaufgaben

Für die Klassen 5 und 6 (Erprobungsstufe) gilt die Regelung, dass die Hausaufgaben ca. eine Stunde umfassen dürfen. 

Hausaufgaben dienen dem notwendigen Üben und Vertiefen des Unterrichtsstoffes. Auch wenn explizit keine Hausaufgaben gegeben wurden, ist es ganz wichtig, dass die Kinder zu Hause wiederholen und üben. Hier kann die Unterstützung der Eltern notwendig sein, die ihre Kinder bei der bei der Strukturierung und der Organisation des unterstützen. Auch ist es sicherlich hilfreich, die Kinder an die selbständige Wiederholung und Übung von Vokabeln, genereller Themen des Unterrichts oder der Vorbereitung auf Klassenarbeiten zu erinnern. Die Eltern sind gebeten, am Anfang darauf zu achten, dass die Kinder ihre Hefte und Materialien ordentlich führen und dabeihaben, wenn sie gebraucht werden.

Das Förderkonzept des GBG für die Erprobungsstufe

Im Folgenden sind die Aspekte des Förderkonzepts dargestellt, die für die Erprobungsstufe besonders wichtig sind. Darüber hinaus gehende Informationen zum Förderkonzept des Gertrud- Bäumer-Gymnasiums finden Sie unter Schulprogramm „Förder- und Forderkonzept“ auf unserer Homepage

Förderangebot

Klasse 5:

  • Freiarbeit nach Maria Montessori in den Hauptfächern
  • Förderung des sozialen Miteinanders durch eine Klassenleitungsstunde
  • integriertes Methodenlernen
  • Schüler helfen Schülern
  • Wortschatz

Klasse 6

  • Freiarbeit in einer offenen Fördergruppe mit selbsterklärenden Materialien unter Aufsicht eines Fachlehrers
  • integriertes Methodenlernen
  • Schüler helfen Schülern
  • Wortschatz

Förderangebot Methodenlernen innerhalb der einzelnen Fächer und bei Schüler helfen Schülern

  • Curriculum Lernen lernen in der Klasse 5:
  • Arbeitsplatz gestalten (ggf. Schultasche packen)
  • Heftgestaltung
  • Zeitmanagement (Hausaufgaben/Wochenplan, Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Tests)
  • Lerntypentest und Lerntipps
  • Gedächtnistechniken (Methoden zum Vokabellernen, auswendig lernen)
  • Arbeitstechniken zur Informationserfassung und – verarbeitung

(Lese- und Textmarkiertechniken, mindmaps …)

  • Entspannungs- und Konzentrationstechniken

Freiwilliges Förderangebot Medienerziehung

In den Stunden der „Medienerziehung" (Jgst. 5, 2. Hj.) werden den Schülerinnen und Schülern dem Alter angemessene Kompetenzen für einen reflektierten,

kritischen und kreativen Medienumgang vermittelt.

  • erste Schritte am Computer, Textverarbeitung, eine Präsentation gestalten etc.
  • Informationen im Netz recherchieren, finden und bewerten

Wahl der 2. Fremdsprache

Allgemeine Informationen zur Sprachenwahl am GBG:

  • ab Jahrgangsstufe 6: Latein oder Französisch als 2. Fremdsprache - obligatorisch
  • ab Jahrgangsstufe 8: Französisch und Spanisch als Differenzierungsangebot (3. Fremdsprache) - d.h. als Wahlmöglichkeit neben anderen Differenzierungsfächern bzw. -Fachkombinationen (kommt zustande bei einer ausreichenden Zahl von Anmeldungen)
  • ab Jahrgangsstufe 10: Spanisch (u. U. auch Französisch) als neueinsetzende 3.Fremdsprache als Angebot (kommt nur zustande bei einer ausreichenden Zahl von Anmeldungen) 
  • Erhalt des Latinums (als Voraussetzung für diverse Studiengänge): nach durchgängigem Lateinunterricht spätestens ab Jahrgangsstufe 6: am Ende der 10. Klasse (bei mindestens ausreichenden Leistungen [Note "4"])
  • (Achtung: durch die Rückkehr zu G9 könnte sich hier für Ihre Kinder eine Verschiebung des Beginns der 2. Fremdsprache in die Klasse 7 ergeben. Das ist aber derzeit noch nicht endgültig entschieden.)